Jetzt wo die Anmeldung frei ist und Einladungen wieder versendet werden können, ist es um so wichtiger, den neuen Google Plus Mitgliedern einen Leitfaden an die Hand zu geben, um sie durch das neue System zu führen. Diese Anleitung soll dabei helfen und kann beliebig erweitert werden. Wenn also etwas fehlt, gebt uns einen Tipp und wir ergänzen es gerne.
Als aller erstes steht die Einladung
Noch bevor der Neu-Eingeladene etwas einstellen muss, sollte er oder sie zu Google Plus eingeladen werden. Wie bereits beschrieben, ist es seit einiger Zeit (Freitag 8. Juli) wieder möglich, Personen zu Google Plus einzuladen. Voraussetzung dafür ist aber momentan noch ein Google Account. Mit Google-App Accounts funktioniert es noch nicht, da diese Accounts noch kein Google-Profil haben. Am einfachsten sind also Einladungen an Mailadressen die auf @gmail oder @googlemail enden.
Um jemanden einladen zu können, nutzt man einfach die dafür vorgesehene Einladungsfunktion, die man in der rechten Sidebar unter den Hangouts findet. Ein Umweg über Statusnachrichten ist nicht mehr nötig.
Der eingeladene Benutzer bekommt daraufhin eine Einladung mit einem Link, der auf die Anmelde-Seite führt.
Erster Schritt: Ausfüllen der Anmeldung
Bei der Anmeldung bei G+ sollte man gut abwiegen, ob man einen echten oder einen Fake-Namen angibt. Gerüchten zufolge greift Google sehr hart durch bei Namen, die wie erfunden wirken. Auch habe ich schon von Fällen gelesen, in denen Accounts gesperrt wurden, weil deren Bilder nicht echt aussahen. Definitiv würde ich aber davon abraten einen “Firmen-Account” einzurichten. Denn dies ist laut AGBs (noch) nicht gestattet.
Zweiter Schritt: Profil ausfüllen
Der erste Weg sollte jeden in sein eigenes Profil führen. Dies ist die Schaltzentrale für eure Daten und Bilder.
Ihr werdet beim ersten Aufruf direkt aufgefordert, euer Profil zu vervollständigen. An sich ist das eine gute Idee. Jeder muss hier selber wissen, wie viel er von sich preisgibt, aber da wir ja unter Freunden sind und später entscheiden können, welche Informationen welchem Circle angezeigt werden sollen, kann man sich hier ruhig auslassen.
Anmerkung: Mir ist schon einmal zu Ohren gekommen, dass viele Daten in einem Profil schon vorausgefüllt waren. Keine Panik, es ist Google. Entweder man hatte schon vor her ein Googleprofil, oder Google konnte Informationen im Internet eindeutig zuweisen.
Wenn man später das eigene Profil bearbeiten will, muss man nur auf die Fläche mit “Profil bearbeiten” klicken und mit einem weiteren Klick den Bereich auswählen, den man bearbeiten will. Nach dem Bearbeiten nicht vergessen durch einen Klick auf “Fertig” die Änderungen zu bestätigen. Kleine Anmerkung: das Ändern von Profilbildern wird bis jetzt immer öffentlich an alle gesendet. Dies soll in naher Zukunft auch anpassbar sein, doch bis jetzt empfiehlt es sich, wenn man nicht jedem sein neues Bild auf die Nase binden will, den Beitrag darüber zu entfernen. (Näheres dazu im Abschnitt zum Thema Beiträge veröffentlichen.)
An dieser Stelle wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt mit den Einstellungen für die Privatsphäre weiterzumachen. Allerdings schiebe ich das noch einen Punkt nach hinten, denn um eine gute Auswahl treffen zu können, wer welche Dinge im Profil und bei Nachrichten sehen darf, sollten meiner Meinung nach die Circles/Kreise stehen, denn an denen richtet man die Veröffentlichungen aus.
Und wie weiter?
Beim Schreiben dieser Anleitung ist mir aufgefallen, dass sie doch sehr umfangreich wird. Darum habe ich mich entschlossen sie in mehrere Teile aufzuteilen.
Zu den weiteren Teilen dieser Anleitung
- Teil Zwei der Anleitung
- Aufbau von Circles
- Einstellungen für die Privatsphäre
- Benachrichtigungen verwalten



Diplom Wirtschaftsinformatiker und jetzt Webentwickler aus Berlin. Seit Jahren sowohl beruflich als auch Privat im Großraum Social Media und Social Network unterwegs.